Das Kartenzählen fasziniert viele Spieler seit Jahrzehnten und gilt als die einzige Methode, den mathematischen Hausvorteil im Casino zu minimieren. Viele Anfänger fragen sich jedoch, warum den erfolgreichen Strategen so oft ein Hausverbot Blackjack erteilt wird, obwohl das reine Zählen im Kopf von den Geräten und Gesetzen meist nicht direkt verboten wird. Schließlich nutzen die Betreiber ihr privates Hausrecht, um sich vor langfristigen Verlusten zu schützen.
Das deutsche und internationale Zivilrecht gibt den Spielbanken das Recht, Gäste ohne Angabe von Gründen des Hauses zu verweisen. Wenn das Personal bemerkt, dass ein Spieler seine Einsätze je nach verbleibenden Karten im Deck drastisch anpasst, reagieren die Pit Bosses sehr schnell. Diese Maßnahmen dienen dazu, das wirtschaftliche Gleichgewicht des Tisches zu wahren, da ein professioneller Zähler das Spiel für die Bank auf Dauer unrentabel machen kann.
Wie sich Casinos vor Profis schützen
Moderne Überwachungssysteme und gut geschulte Dealer machen es Kartenzählern heute schwerer denn je. Neben dem Ausschluss vom Tisch nutzen Betreiber auch Techniken wie das häufigere Mischen der Karten oder das Verkürzen der Durchdringung des Schlittens, um mathematische Systeme wirkungslos zu machen.
