Beim Glücksspiel fragen sich viele Spieler oft, wie hoch ist der hausvorteil beim roulette? Diese Kennzahl bestimmt nämlich maßgeblich, warum die Bank auf lange Sicht statistisch gesehen immer gewinnt. Wer die mathematischen Hintergründe versteht, kann sein Spielverhalten besser einschätzen und realistische Erwartungen an den Tisch bringen.
Der Grund für den Vorteil des Casinos liegt vor allem in der Anordnung des Kessels und den spezifischen Regeln der jeweiligen Variante. Beim europäischen Roulette gibt es insgesamt 37 Zahlen von Null bis Sechsunddreißig. Setzt ein Spieler auf einfache Chancen wie Rot oder Schwarz, sorgt die grüne Null dafür, dass bei ihrem Erscheinen alle Einsätze an das Casino fallen.
Die mathematischen Hintergründe im Detail
Durch diese einzelne Null ergibt sich beim französischen beziehungsweise europäischen Roulette ein mathematischer Hausvorteil von genau 2,7 Prozent. Ganz anders sieht die Situation beim amerikanischen Roulette aus, wo zusätzlich noch eine Doppelnull auf dem Kessel zu finden ist. Dadurch erhöht sich der Vorteil für die Spielbank sofort auf beachtliche 5,26 Prozent.
Zwar gibt es zahlreiche bekannte Wettsysteme und Strategien, doch keine davon kann diesen mathematischen Vorteil dauerhaft aushebeln. Langfristig passt sich das Ergebnis immer dem statistischen Erwartungswert an, weshalb Roulette in erster Linie ein spannendes Unterhaltungsprodukt und keine verlässliche Einnahmequelle bleiben sollte.
